Auswirkung des wirtschaflichen Umfelds auf die Geschäftsentwicklung

DEUTZ leidet unter Investitionszurückhaltung

Während die Weltwirtschaft im Geschäftsjahr 2015 um 3,1 % gewachsen ist, ist der Umsatz bei DEUTZ um 18,5 % zurückgegangen, der Absatz um 29,8 %. Unsere wichtigsten Abnehmerbranchen entwickelten sich insgesamt größtenteils deutlich negativ. Damit entwickelte sich DEUTZ ähnlich wie seine Abnehmerbranchen.

Die Wirtschaft im Euro-Raum hat im Berichtsjahr um 1,5 % zugelegt. Schwach entwickelten sich dabei wesentliche Abnehmerbranchen von DEUTZ in dieser Region: Die Volumina in der Landtechnikbranche gingen um etwa 8 % zurück. Die Nachfrage nach Baumaschinen ist um etwa 10 % gesunken. Zudem haben europäische Kunden Motorenbestände abgebaut, die sie im Hinblick auf einen Emissionswechsel bereits im Jahr 2014 in signifikantem Umfang erworben hatten. Der Umsatz von DEUTZ in unserem größten Markt EMEA (Europa, Mittlerer Osten und Afrika) hat sich 2015 um 27,6 % vermindert, der Absatz hat um 38,6 % nachgegeben. Die amerikanische Wirtschaftsleistung hat im Berichtsjahr ein verhältnismäßig starkes Wachstum von 2,5 % verzeichnet; die Nachfrage nach Baumaschinen in Nordamerika lag – in der Gesamtjahresbetrachtung – auf Vorjahresniveau. Unser Absatz ist in der Region Amerika um 11,0 % zurückgegangen, den Umsatz konnten wir jedoch um 7,3 % steigern. Unser wichtiger Auslandsmarkt China hat mit einem Wirtschaftswachstum von 6,9 % abermals gegenüber dem Vorjahr an Dynamik verloren. Die Märkte für Baumaschinen sowie mittelschwere und schwere Lastkraftwagen gaben in diesem Umfeld um rund 44 % bzw. 29 % nach. Der Umsatz von DEUTZ ist in der Region Asien/Pazifik hingegen um 18,8 % gestiegen, der Absatz konnte um 14,4 % ausgeweitet werden. Bei unserem Joint Venture DEUTZ (Dalian) Engine Co., Ltd., dessen Umsatz nicht im Konzernumsatz ausgewiesen wird, ist der Umsatz hingegen um 5,6 % gegenüber Vorjahr zurückgegangen, der Absatz sogar um 29,5 %.

Servicefunktionen
  • Weitersagen
  • Bericht bestellen