Finanzlage

DEUTZ AG: Übersicht zur Finanzlage    
  2015 2014
in Mio. €    
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 88,7 85,2
Cashflow aus Investitionstätigkeit –41,0 –23,0
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit –23,9 –19,1
Veränderung des Zahlungsmittelbestands 23,8 43,1
Free Cashflow 46,7 58,8
Zahlungsmittel und -äquivalente am 31.12. 97,7 73,9
 
Free Cashflow: Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit und Investitionstätigkeit abzgl. Nettozinsausgaben.

Das Finanzmanagement im DEUTZ-Konzern erfolgt als eine der zentralen Funktionen des Konzerns durch die DEUTZ AG. Daher stimmen die Grundsätze und Ziele des Finanzmanagements sowie die Finanzierung der DEUTZ AG mit denen des Konzerns im Wesentlichen überein.

Liquidität

Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 88,7 Mio. € (2014: 85,2 Mio. €). Der leichte Anstieg gegenüber dem Vorjahr in Höhe von 3,5 Mio. € ist hauptsächlich auf den Rückgang des Working Capitals zurückzuführen.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit belief sich im Geschäftsjahr 2015 auf –41,0 Mio. € (2014: –23,0 Mio. €). Insbesondere höhere Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen waren für die Zunahme um 18,0 Mio. € verantwortlich.

Der Zahlungsabfluss aus Finanzierungstätigkeit betrug zum Ende des Berichtsjahres 23,9 Mio. € (2014: 19,1 Mio. €). Der Anstieg ist insbesondere durch die im Vergleich zum Vorjahr deutlich höhere Tilgungsleistung für bestehende Finanzverbindlichkeiten bedingt. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beinhaltet – wie im Vergleichszeitraum – eine Dividendenzahlung an die Aktionäre in Höhe von 8,5 Mio. €.

Der Free Cashflow hat sich gegenüber dem Vergleichszeitraum insbesondere aufgrund höherer Investitionsausgaben um 12,1 Mio. € auf 46,7 Mio. € vermindert (2014: 58,8 Mio. €).

Investitionen

Im Geschäftsjahr 2015 hat die DEUTZ AG nach Investitionszuschüssen insgesamt 52,9 Mio. € investiert (2014: 32,9 Mio. €). Wie im Vorjahr betrafen die Investitionen hauptsächlich Sachanlagen. Mit 42,2 Mio. € lagen die Investitionsausgaben nach Zuschüssen in diesem Anlagenbereich deutlich über dem Vorjahr (2014: 30,0 Mio. €). Bei den Sachanlagen stand die Investitionstätigkeit hauptsächlich im Zusammenhang mit Maßnahmen zur Standortoptimierung, wie etwa dem Aufbau des Wellenzentrums in Köln-Porz. Daneben betrafen die Zugänge auch Ersatzinvestitionen in Maschinen und Werkzeuge.

Servicefunktionen
  • Weitersagen
  • Bericht bestellen