Umweltmanagmentsystem

Im April 2015 haben die externen Umweltauditoren der Zertifizierungsgesellschaft DNV GL erneut festgestellt, dass das eingeführte Umweltmanagementsystem der DEUTZ AG konform mit der international geltenden Norm ISO 14001 ist. Erstmals seit Einführung des Umweltmanagementsystems wurde im Berichtsjahr 2015 ein Hauptziel festgelegt und quantifiziert, nämlich die Reduzierung der CO2-Emissionen um mindestens 2,0 % je Motor gegenüber dem Vorjahr.

Der Vergleich der Jahres-Gesamtemissionen belegt, dass sich der CO2-Ausstoß um ca. 13 % reduziert hat. Diese Tendenz steht in einem engen Zusammenhang mit dem Bauprogramm, das sich gegenüber 2014 verringert hat.

Die CO2-Emissionen je Motor (Scope 1–3) haben sich im Geschäftsjahr auf 460 kg erhöht (2014: 365 kg). Die angestrebte Reduzierung der CO2-Emission um 2 % pro Erzeugnis wurde nicht erreicht, da ein Grundbedarf an Energie besteht (Scope-2-Emissionen), der unabhängig von der Größe eines Bauprogramms anfällt.

Durch den Wegfall des Standortes Deutz und den Bau des neuen Wellenzentrums im Werk Porz, in dem viele Möglichkeiten der Energieeinsparung ausgeschöpft werden, ist eine deutliche Verbesserung der CO2-Bilanz abzusehen. DEUTZ hält deshalb am Ziel der 2%igen CO2-Reduzierung je Motor auch im kommenden Berichtszeitraum fest.

DEUTZ-Konzern: Jährliche CO2-Emissionen in unseren Werken 1)    
  2015 2014
in Tonnen    
CO2-Emissionen (Scope 1 ) 13.251 16.289
CO2-Emissionen (Scope 2 ) 51.070 57.021
CO2-Emissionen (Scope 3 ) 531 1.528
CO2-Emissionen (insgesamt) 65.134 77.463
 
Scope 1: durch Verbrennung in eigenen Anlagen erzeugte CO2-Emissionen.
Scope 2: CO2-Emissionen, die mit eingekaufter Energie (z. B. Elektrizität, Fernwärme) verbunden sind.
Scope 3: CO2-Emissionen aufgrund von Flugmeilen und Leihwagen.
1) Werke des DEUTZ-Konzerns ohne Joint Ventures.
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