Gesamtaussage zum Geschäftsjahr

Die Entwicklung im Geschäftsjahr 2015 war für DEUTZ zweigeteilt: Nach einem guten ersten Halbjahr verzeichneten wir aufgrund eines zunehmend schwierigen Marktes einen deutlichen Geschäftsrückgang im zweiten Halbjahr. So konnten wir unsere ursprünglichen Ziele für Umsatz und Ergebnis nicht erreichen. Unsere neuen Produkte werden jedoch weiterhin sehr gut vom Markt angenommen. Auch in der Zukunft werden wir mit unseren Motoren technologisch führende Konzepte verfolgen und unser Produktportfolio weiter arrondieren. Dies wird allerdings mit einem deutlich geringeren Entwicklungsaufwand möglich sein. Die Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2015 sind insgesamt aus unserer Sicht nicht befriedigend: Der Auftragseingang war mit 11,1 % rückläufig, der Umsatz ist um 18,5 % auf 1.247,4 Mio. € gesunken und der Absatz lag mit 137.781 verkauften Motoren knapp 30 % unter Vorjahr. Wir hatten bereits Minderbedarfe aufgrund von sogenannten Vorbaumotoreneffekten eingeplant – hinzu kam im zweiten Halbjahr jedoch zusätzlich eine starke Investitionszurückhaltung in unseren Endmärkten. Erfreulich ist hingegen, dass es uns gelungen ist, den DEUTZ-Konzern so aufzustellen, dass er auch bei deutlich gesunkenen Volumina positive Ergebnisse erwirtschaften kann. Das operative Ergebnis (EBIT vor Einmaleffekten) ist von 31,7 Mio. € auf 4,9 Mio. € zurückgegangen. Die EBIT-Marge betrug 0,4 %. Das Konzernergebnis ist im Berichtszeitraum auf 3,5 Mio. € gesunken, war damit aber positiv (2014: 19,5 Mio. €). Der Free Cashflow belief sich im Berichtsjahr auf 35,0 Mio. €. Operativ haben wir unsere eingeleiteten Maßnahmen im Rahmen der Standortkonsolidierung in Deutschland und der Konsolidierung unseres Engagements in China planmäßig fortgeführt. Unser Fokus liegt weiterhin auf der Erhöhung von Qualität und Effizienz im DEUTZ-Konzern. Auf dieser Basis sind wir überzeugt, dass wir von einem wieder anziehenden Marktumfeld umfassend profitieren werden.

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